-Modell – Perma

PERMA

Das PERMA-Modell ist ein anerkanntes und einflussreiches Modell der Positiven Psychologie. Martin Seligman kreierte dieses Modell, um das Wohlbefinden erklären und definieren zu können.

PERMA ist ein Akronym der fünf Facetten des Wohlbefindens nach Seligman:

P – Positive Emotions (Positive Emotionen)

Auch wenn die Suche nach positiven Emotionen allein kein sehr wirksamer Weg ist, um das Wohlbefinden zu steigern, so ist das Erleben positiver Emotionen dennoch ein wichtiger Faktor. Ein Teil des Wohlbefindens besteht darin, den Moment zu geniessen und so positive Emotionen zu erleben.

E – Engagement

Die Hingabe, bei der wir den Überblick über die Zeit verlieren und uns völlig in etwas vertiefen, das uns Spass macht und in dem wir uns auszeichnen, ist ein wichtiger Teil des Wohlbefindens. Es ist schwer, ein ausgeprägtes Wohlbefinden zu entwickeln, wenn wir uns nicht im Klaren sind, wie wir uns beschäftigen können.

R – Relationships (Beziehungen)

Menschen sind soziale Wesen und sind auf Beziehungen zu anderen angewiesen. Demzufolge sind enge und bedeutungsvolle Beziehungen zu anderen  von entscheidender Bedeutung für unser Wohlbefinden.

M – Meaning (Bedeutung)

Selbst jemand, der die meiste Zeit glücklich ist, hat möglicherweise kein ausgeprägtes Wohlbefinden, wenn er denn keinen Sinn in seinem Leben findet. Wenn wir uns einer Sache widmen oder etwas erkennen, das grösser ist als wir selbst, erleben wir ein sogenanntes Sinngefühl, für das es keinen Ersatz gibt.

A – Accomplishment (Leistung)

Wir alle wachsen, wenn wir Erfolg haben, unsere Ziele erreichen und uns stetig verbessern. Ohne den Drang, etwas zu erarbeiten und zu erreichen, fehlt uns jedoch eines der Puzzleteile authentischen Wohlbefindens (Seligman, 2011).